Platz der vergessenen Kinder

Das Kinderhaus der Weiblichen Fürsorge e.V.

Am 15. September 1942 räumte die Gestapo das jüdische Kinderhaus in der Hans-Thoma-Straße 24 und deportierte die Bewohner. 

Im Rahmen einer Untersuchung von Volker Mahnkopp, Pfarrer der Maria-Magdalena-Gemeinde in Frankfurt Sachsenhausen, entstand umfangreiches Material, auf das wir dankenswerterweise zurückgreifen durften. 

70 Jahre nach der Räumung des Kinderhauses wurde dem Ortsbeirat 5 eine Petition zur Errichtung einer Gedenkstätte überreicht. Der Ortsbeirat 5 und mit ihm die Stadt Frankfurt am Main unterstützen dieses Vorhaben.

Angeregt durch das außerordentliche Engagement aller Beteiligten entstand die Idee einer „virtuellen Gedenkstätte“ für die Betroffenen. Diese soll den direkten Kontakt zu den Betroffenen und ihrer Geschichte ermöglichen. Durch den persönlichen Kontakt mit den Opfern erhoffen wir uns, dass die Geschichte greifbar und erlebbar wird und damit zu einem menschlichen und toleranten Umgang miteinander beiträgt.

Unser Ziel ist, die Initiative mit dieser Aktion zu unterstützen, damit eine dauerhafte Gedenkstätte errichtet wird und die Benennung des Platzes erfolgt.