Ghettohaus Gartenstraße 114

Ghettohäuser (im NS-Jargon auch „Judenhäuser“ genannt) dienten im Prinzip als Sammelunterkunft vor der Deportation. Politisches Ziel war die räumliche Trennung von Juden und Nicht-Juden (Daub 2005). Die Zahl dieser Häuser im nationalsozialistischen Frankfurt wird auf etwa 300 geschätzt. Im Ghettohaus in der Gartenstraße 114 lebte um 1941 herum Antonie Sandels einige Zeit zusammen mit ihrer Mutter.